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Rezension: Die 7 Kreise der Hölle von Uwe Wilhelm

Auszug:

Heute Helena, ist dieser Tag gekommen. Heute hebt sich der Vorhang zu dem grausamen Spektakel, das Die sieben Kreise der Hölle genannt wird. Der erste Kreis erzählt von Eros, dem Gott der Liebe und Thanatos, dem Gott des Todes. Er handelt von dem Mann, der in das Puppenhaus einbricht. Von dem Grauen, das er über dich und deine Kinder bringt. Von der Erniedrigung und der Entweihung des heiligen Körpers. Du willst wissen, wer dieser Mann ist? Ist er ein Untier, eine Bestie, ja sogar der Teufel? 

Rashid Gibran, die sieben Kreise der Hölle

 

Klappentext:

Als sie sie das letzte Mal sah, spielten sie vor dem Haus … Seitdem erlebt die Berliner Staatsanwältin Helena Faber den Albtraum jeder Mutter: Ihre Töchter wurden entführt. Und zwar von den Männern, gegen die sie im brisanten Dionysos-Fall ermittelte. Nur einer kann ihr helfen: Rashid Gibran, der trotz seiner Verbindung zum Psychopathen Dionysos auf freiem Fuß ist. Helena kennt die Beweggründe des dubiosen Professors nicht, doch sie wird alles tun, um ihre Töchter zu retten. Es ist der Beginn einer Jagd, die Helena in die Untiefen eines grausamen und mächtigen Menschenhändlerrings führt – und bei der sie so brutal wie ihre Gegner wird …

 

Produktinformation:

Taschenbuch mit 448 Seiten 10,00€, Kindle Edition 9,99€.

Veröffentlichung am 21. Mai durch den blanvalet Verlag.

 

Rezension:

Dieser Thriller hat es definitiv bei mir auf den Olymp geschafft. Hier steht nicht nur Thriller drauf, wie es in der letzten Zeit gefühlt bei Spannungsromanen immer so ist, sondern hier ist auch Thriller drin. Und was für einer. Ich bin hier mehr als einmal an meine Grenzen gekommen und musste pausieren. Das hat aber nie lange angehalten, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter ging. 

 

Manchmal wird bei Thrillern mehr Wert auf die Handlung gelegt, als auf die Figuren, aber hier waren sie gut ausgearbeitet und ich konnte mich gerade in die Eltern sehr gut hineinversetzen. Ich hatte durchaus Verständnis dafür, dass sie sich bei ihren Bemühungen, ihre Töchter wieder zu finden, nicht immer an die Gesetze gehalten haben. mal ganz ehrlich, welcher Eltern würden das schon? Die Emotionen der Eltern sind sehr gefühlvoll und detailliert dargestellt, das hat mich ihnen nochmal ein großes Stück näher gebracht. Auch genial fand ich, dass man bei manchen Figuren lange nicht weiß, ob sie nun freundlich oder feindlich gesinnt sind.

 

Der Schreibstil ist flüssig und ich bin deswegen nur so über die Seiten geflogen, was bei einem Thriller natürlich großartig ist. Ich wurde zu keiner Zeit aus der Spannung gerissen, was natürlich auch dem konstant hohen Spannungsbogen zu verdanken ist. 

 

Fazit:

Ein Meisterwerk, das ganz oben auf dem Treppchen steht. Allerdings muss ich noch Band 1 lesen, denn die Geschichte ist eine Trilogie. Für diese Geschichte hat es mir allerdings trotzdem an nichts gefehlt.