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Rezension: Der Höllenkönig von James Abbott

Erster Absatz:

"Kleidet Euch wie Tiere! Verhaltet Euch wie Tiere! Beim Donner der Göttin, dachte Jorund. Redet sogar wie Tiere. Nur mit Barbarei ließ sich Barbarei bekämpfen."

 

Klappentext:

Am Gipfel eines verschneiten Berges gelegen, inmitten einer todbringenden Einöde, liegt die Höllenfeste – ein unmenschliches Gefängnis, in dem die schlimmsten Verbrecher der Welt in lebenslanger Haft eingekerkert sind. Doch es sind nicht die Wachen, die die Macht über das Gefängnis in den Händen halten. Es ist der geheimnisvolle Höllenkönig, der die rivalisierenden Häftlinge kontrolliert. Was niemand weiß: Höllenkönig Xavier ist der einzige Verbrecher, der sich freiwillig in Ketten legen ließ. Welches entsetzliche Geheimnis hütet er – und was steht in der geheimen Botschaft, die den Höllenkönig plötzlich seine Ketten sprengen lässt? 

 

Produktinformation:

Broschierte Ausgabe mit 608 Seiten 16,00€, Kindle Edition 12,99€. Hörbuch mit 16 Sunden und 27 Minuten Hördauer 27,88€ oder 9,95€ im Audible-Abo.

 

Rezension:

Ich gebe es zu, hier hat mich zuerst das Cover stark angezogen, denn es sagt alles aus, was man über die Geschichte wissen muss, finde ich. Es spiegelt die Grausamkeit des Gefängnisses wieder und gibt einen tollen Vorgeschmack auf die Hauptfigur.

 

Die Geschichte des Romanes ist im Genre der Fantasy Zuhause. Es gibt Hexen, die bestimmte Zauber "weben" können, die Junghexe Elysia geht gekonnt mit Pfeil und Bogen um, was mir sehr gut gefallen hat. Sie ist schlau und merkt daher, dass für die Hexen eine schwierige Zeit anbricht. Der Protagonist ist jedoch der "Höllenkönig", dem mithilfe einiger anderer Figuren die Flucht gelingt. er ist anders wie ich es erwartet habe, ein totaler Sympathieträger, was mich sehr gefreut hat. Auch die übrigen Figuren sind sehr interessant, jeder ist auf seine Art und Weise etwas ganz besonderes.

 

Der Schreibstil von James Abbott ist wie in diesem Genre üblich sehr ausführlich, was mir sehr gut gefallen hat, da das Setting so spannend war und ich mich so komplett fallen lassen konnte, weil ich die Bilder vor Augen hatte. Ich hätte mir lediglich ein bisschen mehr Emotionen gewünscht, um den Figuren etwas näher zu kommen, aber ich habe die Geschichte trotzdem sehr gerne gelesen.

 

Die Handlung ist zwar erstmal in sich abgeschlossen, aber aufgrund des Schlusses könnte ich mir vorstellen, dass es irgendwann einen Folgeband geben wird. Die Geschichte hat mir gut gefallen, lediglich die Flucht aus dem Gefängnis fand ich ein bisschen zu einfach gestaltet, dafür, dass der Höllenkönig sich in Ketten hat legen lassen und die Höllenfeste so ausbruchsicher sein soll. Aber das ist Geschmackssache.

 

Fazit:

Der Roman hat mich sehr gut unterhalten und ich empfehle ihn daher gerne weiter.