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Rezension: Polarlichter und Grizzlybären von Marie Hoehne

Auszug:

"Die Landschaft, die sich vor ihnen auftat, war einfach nur atemberaubend. Ihre Strecke führte sie an riesigen Waldarealen vorbei, in der Ferne leuchteten die Berge und Hannah konnte am Horizont sogar einige der berühmten Gletscher erkennen. Überall strömten Flüsse durch die Natur und kleine Seen schimmerten im Licht der Sonne, die an diesem Morgen außergewöhnlich warm auf sie herab schien."

Seite 88

 

Klappentext:

Als Hannah für ihren ersten richtigen Job als Reiseredakteurin ausgerechnet in Alaska landet, hält sich ihre Freude darüber erst einmal in Grenzen. Statt Broadway und Freiheitsstatue warten auf sie Bären, Wildnis und ein wortkarger Typ namens Ryan, der alles andere als freundlich zu ihr ist.

Als dann jedoch mit einem Mal ihre ganze Reportage zu platzen droht, ist es ausgerechnet Ryan, der sich ihrer annimmt, und Hannah mit einer Welt bekannt macht, die sie immer stärker in ihren Bann zieht.

 

Produktinformation:

Taschenbuch mit 200 Seiten 7,99€, Kindle Edition 1,99€.

Veröffentlicht am 1. Mai 2017 im Selfpublishing über epubli.

 

Rezension:

Ich habe das Taschenbuch erst kürzlich im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks gewonnen und beim Anlesen gemerkt, dass ich die Geschichte bereits letztes Jahr schon einmal gelesen hatte. Da mir der Roman aber so gut gefallen hatte, habe ich ihn gerne noch einmal gelesen. Und wieder hat mir die Lektüre viel Spaß gemacht.

 

Das liegt zum einen natürlich an dem wundervollen Setting. Ich mag die rauhe Landschaft Alaskas sehr und habe mich in der Geschichte deswegen wie Zuhause gefühlt. Nach der Lektüre habe ich mich wegen der wundervollen Landschaftsbeschreibungen genau wie damals mit Alaska beschäftigt und herausgefunden, dass fünfzehn Prozent der Einwohner dort deutscher Abstammung sind. Das ist die größte Bevölkerungsgruppe. Interessant, nicht?

 

Der bildhafte und lebendige Schreibstil, der gerade die landschaftlichen Szenen hervorhebt, gefiel mir auch ebenso gut wie damals. Ich konnte mich daher wieder gut in die Geschichte fallen lassen und habe alles um mich herum vergessen. Ich bin wieder nur so über die Seiten geflogen und war traurig, als die Geschichte zu ende war.

 

Der anfängliche Schlagabtausch zwischen Hannah und Ryan ist sehr amüsant. Ryan stellt von den beiden zu Anfang den unfreundlichen Part, das ändert sich aber schnell, als er merkt, das Hannah sich von den Gegebenheiten nicht ablenken lässt und ihre Arbeit durchzieht. 

 

Fazit:

Eine absolute Wohlfühlgeschichte und tolle Möglichkeit, dem Alltag zu entfliehen.