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Rezension: Die Raben-Bande - Abgezockt von Sandra König

Auszug:

"Das Durchqueren der Unterführung war zudem weniger  eine Umleitung als eher eine Art Abkürzung, wie Emilia jetzt feststellte, sodass sie schneller die Schule erreichen konnte. Müsste sie durch den park fahren, würde sie das einiges mehr an Zeit kosten. Sie atmete tief durch, als ihr plötzlich jemand den Weg

versperrte. Es war Mirko!"

Seiten 13 und 14

 

Klappentext:

Der erste Fall der Raben-Bande hat es in sich. Eigentlich will Ben seine neue Mitschülerin nur auf ein Eis einladen, aber daraus wird nichts. Denn zufällig beobachtet er, wie seine Angebetete von zwei älteren Schülern in die Mangel genommen wird.Seid dabei, wenn die Raben-Bande ihren ersten Fall löst und helft kräftig mit.

Als Emilia plötzlich auch noch das Geld für den anstehenden Klassenausflug fehlt, ist ihm schnell klar, dass die beiden Jungs etwas damit zu tun haben müssen. Gemeinsam mit seinem besten Freund Alex heckt er infolge einen Plan aus, um den Gaunern das Handwerk zu legen. Emilias beste Freundin und ihre kleine Schwester wollen Ben und Alex helfen, den älteren Schülern eine Falle zu stellen. Nur Emilia selbst schlägt quer.

Warum will sie sich von ihren neuen Freunden nicht helfen lassen?

Welches Geheimnis trägt die neue Mitschülerin mit sich herum?

Seid dabei, wenn die Raben-Bande ihren ersten Fall löst und helft kräftig mit.

 

Produktinformation:

Taschenbuch mit 168 Seiten 7,99€, Kindle Edition 6,99€.

Veröffentlicht am 12. April 2018 im Selfpublishing über BoD.

Zielgruppe: 8 - 12 Jahre

 

Rezension:

Abgezockt ist der erste Teil um die Raben-Bande. Im Buch gibt es bereits einen kurzen Einblick in den zweiten Teil, der ebenso wie dieser erste Teil hier um ein brisantes Thema gehen wird. 

 

Der erste Fall der Raben-Bande dreht sich um das Thema Erpressung und Mobbing unter Schülern. Ein sehr wichtiges und aktuelles Thema, wie ich finde. Sandra König schafft es, die Ereignisse in der Geschichte altersgerecht zu schildern, und die Botschaft des Buches deutlich zu machen. Nämlich dass es wichtig ist, sich jemandem anzutrauen und jemanden zu suchen, der einem zur Seite steht. 

 

Der Schreibstil ist einfach und flüssig, dabei jedoch sehr bildhaft, sodass ich mir die Umgebung sehr gut vorstellen und mich in die Szenen vertiefen konnte. 

 

Die Spannung der Geschichte steigt immer weiter an und das Ende hat mir sehr gut gefallen. Außerdem vermittelt es, dass Kinder nicht einfach auf eigene Faust handeln, sondern Probleme mit kriminellen Handlungen lieber den Erwachsenen oder sogar der Polizei überlassen sollen. Auch das finde ich sehr wichtig und war froh, dass die Autorin das angesprochen hat.

 

Die Figuren der Geschichte haben mir ebenfalls sehr gut gefallen, sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie unterscheiden sich um Aussehen, aber auch in der Art und den Handlungsweisen. Für jeden ist also ein Favorit dabei. Ich mochte die kesse und mutige Rebecca am liebsten, denn sie zeigt, dass auch Mädchen mutig sein können und sich nicht hinter den Jungs verstecken müssen.

 

Fazit:

Eine stimmige Geschichte mit tollen Charakteren und einer wichtigen Botschaft. Absolute Empfehlung von mir.