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Rezension: Der kleine Drache Rüdiger und die Suche nach dem Drachenstein von Christina Willemse

Klappentext:

Taucht ein in die Welt von Rüdiger dem kleinen, schusseligen, liebenswerten Weltraumdrachen. Rüdiger lebt in einem Universum weit, weit weg auf einem der Drachensterne. Er ist unter all den vielen Drachen dort etwas Besonderes und dafür im ganzen Drachenuniversum bekannt. Trotzdem hat der kleine Drache es nicht immer leicht und wird oft von anderen Drachenkindern geärgert. Daher ist Rüdiger lieber alleine und versteckt sich gerne.

Doch eines Tages trifft Rüdiger auf einen anderen besonderen Drachen welcher in großer Not ist. Die Begegnung der beiden ist der Beginn einer spannenden Suche und einer sehr ungewöhnlichen Freundschaft.

 

Produkinformationen:

Gebundene Ausgabe mit 44 Seiten 15,99€, Taschenbuch mit 44 Seiten 12,99€.

Veröffentlicht im Selfpublishing über epulbli am 8. April 2018.

Zielgruppe: 5 - 10 Jahre

 

Rezension:

Diese ist das erste Buch über den kleinen Drachen Rüdiger, weitere Bände werden folgen. 

 

Die Geschichte hat eine überschaubare Handlung, die sehr einprägsam ist. Rüdiger ist aufgrund seines Aussehens ein Außenseiter, was er in seinem Alltag durch die Reaktionen und Äußerungen der anderen Drachenkinder auch zu spüren bekommt. Darüber ist er sehr traurig, doch eines Tages lernt er bei einem einsamen Flug einen Drachen kennen, der ebenfalls merkwürdig aussieht. Er hat etwas wichtiges verloren und Rüdiger hilft ihm, es zu finden. Darüber entwickelt sich zwischen den beiden eine Freundschaft und Rüdiger erfährt sogar, dass sein spezielles Aussehen zu etwas nütze ist. Die Botschaft der Geschichte ist also, dass Besonderheiten egal in welcher Hinsicht auch etwas positives haben und man die Hoffnung nicht aufgeben soll, einen guten Freund zu finden. Außerdem wird Hilfsbereitschaft hier groß geschrieben. Sowohl Geschichte als auch die Botschaft haben mir sehr gut gefallen und ich würde es meinen Kindern deswegen gerne vorlesen, wenn ich welche hätte.

 

Die Illustrationen finde ich sehr angenehm. Zum einen wegen der Farbauswahl, aber auch wegen der Sympathie, die bei mir rüber kommt. Außerdem finde ich es klasse, dass Rüdiger ein spezielles Merkmal hat. Das könnte viele Kinder trösten, die etwas an sich nicht mögen. Ich finde lediglich, dass die Illustrationen für den Umfang des Buches zu spärlich sind. Zwischendurch gibt es große Abschnitte, in denen es nur Text zu sehen gibt.

 

Der Schreibstil ist für mich sehr angenehm und leicht zu lesen, für Kinder in diesem Alter könnten manche Sätze etwas zu verschachtelt und zu lang sein. 

 

Die Länge der Geschichte finde ich sehr angenehm. Entweder liest man sie in einer langen Vorlesestunde an einem Stück, oder teilt sie in mehrere Abschnitte auf, dann könnte man auch gut immer mal wieder etwas vor dem Schlafengehen vorlesen.

 

Fazit:

Eine großartige Geschichte mit tollen Illustrationen und einer schönen Botschaft.